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Sie fühlten sich glücklich miteinander und spielten und sprangen umher und freuten sich des Lebens in vollkommnender Harmonie und Eintracht. Sie liebten einander und wurden geliebt.
Sie befanden sich im Pradies in vollkommender Einheit, verbunden durch ein unsichtbares Band. Das Große Ich war der Weisere von beiden, er verfügte über ein großes Wissen über alles, vom ganzen Universum, und das Kleine Ich liebte es, den Geschichten des Großen Ichs zu lauschen.
Und das GROßE ABENTEUER begann.
Das Kleine Ich verlor sogleich einen goßen Teil seines Augenlicht. Es sah nicht mehr das wunderbare und warme Licht, das bis dahin sein Wesen gewärmt hatte, stattdssn machte es die Erfahrung der geheimnisvollen Finsternis.
Halb erblindet lief das Kleine Ich lange lange Zeit. Zu Beginn war es von dieser Entdeckungsreise in der Welt des Schmerzes fasziniert.
Es traf auf andere Kleine Ichs, die so waren wie es, und während Stunden und Stunden erfanden sie gemeinsam neue Welten, kritisierend, urteilend, vergleichend.
Sie nahmen sich äusserst ernst, und aufgeblasen von einem Gefühl der Wichtigkeit schliefen sie ein, im Glauben, daß sich hier das Glück befände.
Zu Beginn hatte das Kleine Ich noch das Gefühl, mit seinem Freund, dem Großen Ich in Kontakt zu stehen. Es meinte abends und manchmal auch tagsüber diese Stimme von fern her zu vernehmen. Aber je mehr es mit anderen Kleinen Ichs zusammen war, desto mehr empfand es diese freundschaftliche Stimme als störend.
Sie suggerierte ihm seltsame Dinge, die in völligem Gegensatz zu dem standen was es machen wollte. Und so kam es, daß sich das Kleine Ich immer weiter von seinem Freund, dem Großen Ich, entfernte.
Seine Sicht verschlechtete sich immer mehr, so daß es schlussendlich blind wurde. Und gerade es, das immer den Duft der Freude geatmet hatte, das immer Fröhlichkeit gewesen war, das sich niemals mit irgendwelchen Fragen rumgeplagt hatte, fing tatsächlich an, sich Sorgen zu machen: Wo mochte bloß sein Weg in dieser Finsternis sein?
Es begann, Emotionen zu verspüren
Angst - Unsicherheit - Freude von kurzer Dauer.
Es dachte:
Wenn ich Diplome habe..
Wenn ich Geld habe..
Wenn ich eine Familie habe..
Wenn ich..wenn ich .. und so erschuf es sich viele Wünsche, die alle äusserst schwierig zu verwirklichen waren in dieser vollkommenden Dunkelheit, die es umgab.

Es erhielt Diplome.
Es klammerte sich an seine Diplome, aber es war nicht glücklich, denn da waren andere, die hatten noch die viel besseren Diplome.
Es erhielt Geld.
es klammerte sich an sein Geld, aber es war nicht glücklich, denn da waren andere, die hatten noch viel mehr Geld.
Als es reich war, hatte es viele Freunde, als es arm war, verlor er sie alle, und es verstand, daß es keine Freunde gewesen waren.
Es führte ein wichtiges gesellschaftliches Leben, aber es rannte der Zeit nach und fürchtete sich schliesslich, nicht mehr genug Zeit zu haben.
Es trauerte der Vergangenheit nach, es hatte Angst vor der Zukunft.
Es verurteilte sich, beschuldigte ich.
Es wurde von allen Seiten angegriffen:
Von seinen Liebsten, von seinen Freunden...
Es wollte sich verteidigen, sich rechtfertigen, so kam es, daß das Kleine Ich in den Krieg zog.
Es wollte überall als gut gelten, es wollte sich für gute Zwecke einsetzen, es wollte den Unterdrückten helfen, es wollte gegen diese ungerechte Welt ankämpfen.
Das Kleine Ich gewann manche Schlacht,
doch eines Tages stellten sich ihm ein stärkere Gegener in den Weg.
Es wurde krank, sogar sehr krank, und spürte den Tod an seiner Seite.
Erschöpft und erschreckt von all der Finsternis, die es umgab, von dieser Leere, in der es sich befand, begann das Kleine Ich zu weinen.
Es weinte lange - eine Stunde - einen Tag - ein Jahrhundert - das weiß niemand genau. Es weinte, ohne als etwas anderes erscheinen zu wollen, das es gar nicht war. In diesem Augenblick war es bloß es selbst, denn es akzeptierte seine Schwäche..
Da spürte es eine Wärme in sich aufsteigen.
Es fühlte sich von einer schützenden Hülle umgeben, und nun hörte es eine Stimme, eien leise Stimme, eine Stimme wundervoll klar, lachend und voller Hoffnung, und es erkannte in dieser Stimme seinen Freund, das Große Ich.
Niemals war das Große Ich von der Seite seines geliebten Kleinen Ichs gewichen, doch in seiner großen Weisheit hatte es das Kleinen Ich nicht daran gehindert, seine Erfahrungen mit der Welt zu machen. Erfahrungen, die notwendig waren, damit das Kleine Ich verstand, wo sein richtiger Weg lag.
Das Kleine Ich war höchst erstaunt, seinen Freund zu hören, den es auf ewig verloren geglaubt hatte. So sprach das Große Ich zu ihm: Ich liebe dich, glaubst du, daß man diejenigen, die man liebt, verläßt?
Dank deiner Erfahrungen hast du die Angst, die Unsicherheit, die Leere kennengelernt, aber wenn du dich auf die Wärme der Liebe, die in dir wie auch in jedem anderen Kleinen Ich steckt, konzentriert hättest, hättest du keine Angst mehr gehabt, hättest du keine Furcht vor der Leere verspüren müssen.
Mein armes Kleines Ich, du scheinst ziemlich traurig und enttäuscht von deinem Abenteuer im Land der Dualität zu sein.
Oh, mein Großes Ich. Dich wieder zu hören wärmt mein Herz. Ich glaubte schon, für immer allein in dieser Welt der Korruption, der Lügen und des Streites zu sein.
Kleines Ich, du allein wolltest diese Erfahrung leben, denn niemand anders als du hast über dein leben entschieden. Hör auf zu urteilen, zu kritisieren; das führt dich nirgendwo hin. Du allein bist für deine Situation verantwortlich.
Du hast geglaubt, mit deinem Kopf erschaffen zu können. Wisse, daß der Kopf nichts erschafft, da ja alles schon da ist. Es reicht, wenn du mit dem Leben gehst, ohne Gewalt, ohne Gegenwehr, dann wird dir alles, was für dich gut ist gegeben werden.
Doch dazu musst du mir vertrauen.
Du hast dich für ziemlich intelligent gehalten mit deinem Kopf.
In Tat und Wahrheit hast du dir jedoch nur Probleme geschaffen.
Ich habe dich in einen Kampf gegen dich selbst aufbrechen sehen.
Ich habe dich n alle Richtungen rennen sehen auf der Suche nach dir selbst.
Ich habe gesehen, wie du dich verurteilst, kritisiert hast.
Ich habe dich vor Angst zittern sehen.
Oft habe ich versucht, auf mich aufmerksam zu machen, aber du warst zu beschäftigt, um mich zu hören. Du hast viel unnötigen Lärm gemacht, weißt du!
So habe ich halt gewartet, was du willst, ich habe eben viel Geduld.
Das Leben ist lang, ich habe alle Zeit, du übrigens auch, das weißt du doch, nicht wahr?
Komm mit mir, ich werde dir zeigen, wie faszinierend das Leben ist. Wisse, daß dich deien Emotionen immer weiter vom Leben weg entfernen. Sie hindern dich daran das einzig wahre Gefühl zu leben: DIE LIEBE GEGENÜBER ALLEM.
Mein Kleines Ich, das Leben ist einfach. Es genügt, daß du dem Leben für alles dankst. Du hast immer außerhalb von dir nach Antworten gesucht, dabei kommt doch alles von innen.
Dein Mangel an Vertrauen bewirkt alle deine Probleme. Warum kannst Du nicht mehr spüren, daß das Leben, das wahre Leben, dir nur Gutes will?
Alles was du getan hast, hat dich von deiner Quelle entfernt - dem Leben.
Du hast dich krampfhaft an allem festgehalten was sich bewegt. LAß LOS!
Du hast dir eine Welt der Illusionen erschaffen. Das as du Leben nennst, hat nichts mit DEM LEBEN zu tun. Verstehst du?
Je weiter du dich von deiner Quelle entfernt hast, desto mehr hast du meien Hosenträger gespannt. Un dje mehr du an ihne gerissen hast, um dich an irgendwelchen Illusionen festzuhalten anstatt zu leben, desto dünner sind sie geworden. Und wenn du weiterhin an Ihnen ziehen würdest, würden sie reißen, und das wäre dann das, was du Tod nennst!
Es genügt, deine Illusion loszulassen, und die Hosentäger werden dich, ähnlich wie eine Feder an den Ort deiner Quelle zurückbringen. Dorthin, wo das Vertrauen herrscht, die Sicherheit, die totale Kommunikation mit allem. Ist das nicht wunderbar?
Los, komm mit!
Steig auf meine Schultern, wie du es früher so gerne tatest, als du noch im Paradies warst, und ich werde dich führen.
Du brauchst es nur zu wollen, und du bist wieder dort. Ich bin da, ich warte auf dich, habe Vertrauen, das Paradies ist da - HIER und JETZT.
Das Kleine Ich spürte im tiesten Inneren, daß sein Freund die Wahrheit sprach.
Es hatte geglaubt, daß man auf dieser Welt besitzen müsse, daß man um jeden Preis jemand sein müsse, daß man sein Leben im Schweiße seines Angesichtes verdienen müsse... Und so hatte es alles verloren. Es verstand nun, daß all dies es außer sich gebracht hatte. Es hatte sich im Außenraum verloren.
Wie einfach ihm dieser Weg doch vorkam: Leben, ohne sich Fragen zu stellen, einfach nur im Vertrauen in der Wärme seines Großens Ichs.
So sprang es kurzerhand in den Rucksack ds großen Ichs und ging leichten Herzens leben, ohne all dies zu bedauern, was es durchgemacht hatte, und was es zurückließ, einfach nur dem Jetzt vertrauend mit dem Wissen, daß sich dort sein Glück befindet.
Ihr Kleinen Ichs, Ihr habt ein Großs Ich, doch jedesmal, wenn ihr Euch und anderen gegenüber einen lieblosen Gedanken aussendet, entfernt Ihr Euch von Eurem Großen Ich.
Nur ein einziger Gedanke der Liebe und ihr findet Euren Freund, das Große Ich, wieder.